Stellungnahme zum Deutschen Bundestag 2024 von Bell & Sporer als Vorsitzende des DIAKA - Deutsches Institut für Angewandte Kriminalitätsanalyse
In dieser Stellungnahme für den Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend des Deutschen Bundestags beziehen Inge Bell und Helmut Sporer klar Stellung zur Debatte um ein Sexkaufverbot und die Zukunft der Prostitutionsgesetzgebung in Deutschland.
Das Papier setzt sich mit zentralen Argumenten der Prostitutionslobby auseinander – darunter die Behauptung, ein Sexkaufverbot dränge Frauen ins Dunkelfeld oder erhöhe Gewalt gegen Prostituierte. Die Autoren argumentieren dagegen mit kriminalistischen Erfahrungen, internationalen Entwicklungen und konkreten Zahlen zu Menschenhandel, Gewalt und organisierter Kriminalität.
Die Stellungnahme beschreibt Prostitution als System struktureller Ausbeutung und fordert einen politischen Kurswechsel hin zu stärkerem Opferschutz, Entkriminalisierung der Frauen und konsequenter Bekämpfung der Nachfrage.